
VKKD-Seminar am 24. und 25. November 2023 in Basdahl
Der Einladung zu diesem Seminar sind 15 Kollegen/innen und ca. 20 Landwirte aus meinem Kundenkreis gefolgt.
Als Aussteller waren folgende Firmen bzw. deren Vertreter dabei:
- Die Firmen Klaux und KVK als Hersteller der Klauenpflegestände,
- die Firma Schippers mit der Klauenpflegematte (statt Klauenbad),
- die Firmen Agriservice Jeucken und KVK mit ihren Produkten rund um die Klauenpflege. Dazu gehört auch die Firma Vilofoss, die auch Futtermittel vertreibt.
- Die Firma noonee germany GmbH war mit dem Chairless vor Ort. Das „2. Ich oder der mitlaufende Stuhl zur Entlastung der Wirbelsäule“ war sicherlich für viele Neuland. Ich war überrascht, wie viele Teilnehmer sich diesen „Stuhl“ doch umgeschnallt haben.
Am 24. November eröffnete Frau Prof. Dr. Kerstin E. Müller die Vortragsreihe.
Thema: Strategisches Klauenmanagement auf Grundlage des HACCP-Konzeptes. In dem Vortrag erläuterte sie, wie man mit relativ einfachen Mitteln eine Selbstkontrolle im eigenen Betrieb installieren kann, um z. B. im Bereich der Biosicherheit den Betrieb zu optimieren.
Andreas Pelzer als 2. Referent mit dem Thema „Bei Stallrenovieren: Nur renovieren oder in Tierwohl investieren“ zeigte in seinem Vortrag Möglichkeiten auf, wie man bei Umbauten doch mehr Platz für die Tiere bekommen kann, z. B. durch eine andere Fütterungstechnik, durch hochgelegte Fressplätze usw.
Nach der Mittagspause ging es bei Niko Mammen um das Thema Fütterung. In seinem Vortrag erläuterte Niko die Wichtigkeit des Grundfutters für eine bedarfsgerechte Fütterung. Diese Futtergrundlage muss dann entsprechend dem Bedarf der Kuh mit dem richtigen Ergänzungsfutter angepasst werden. Wichtig ist hierbei, die täglichen Fütterungszeiten genau einzuhalten. Auch sollte man die Silage in gewissen Abständen beproben, um ein optimales Fütterungsergebnis zu bekommen.
Christoph Meis hatte in seinem Vortrag das Schlusswort. Er fasste in seinem Vortrag einige Aussagen aus den vorherigen Vorträgen zusammen und zeigte Wege der Zusammenarbeit aller auf den Betrieb tätigen Berater auf.
Mein Fazit dieser Vorträge: Wenn in Zukunft alle beratend tätigen Personen, einschließlich des Betriebsleiters, mehr miteinander sprechen und sich austauschen würden, wird es vielen Kühen besser gehen.
Am zweiten Tag dieser Fortbildung waren wir auf einem Milchviehbetrieb mit zwei Melkrobotern. Bei einem Stallrundgang verdeutlichte Andreas Pelzer in seinem Beitrag die Punkte, die am Vortag in seinem Referat angesprochen worden waren.
An diesem Praxistag kam auch Frau PD Dr. Maike Heppelmann von der TH Hannover kam zu uns. Mit dem von ihr mitgebrachten Ultraschallgerät konnten an einer Station Problemklauen vor der Behandlung untersucht werden. Es gab dabei doch für viele Teilnehmer interessante Einblicke.
An zwei anderen Stationen waren Frau Prof. Dr. Müller und Christoph Meis mit Kollegen am Stand. Die Stationen rotierten, damit jeder einmal an jedem Stand war.
Meinen Dank gilt allen, die zum Erfolg dieser Veranstaltung beigetragen haben.
Johann Steinberg, 1. Vorsitzender
